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Wärmepumpen im Bestand, ist das effizient?

Langjährige Feldstudien aus mehreren europäischen Ländern zeigen ein klares Bild: Wärmepumpen arbeiten auch unter realen Bedingungen zuverlässig und effizient. Grundlage sind gemessene Jahresarbeitszahlen (JAZ/SPF), die reale Betriebsdaten über meist ein Jahr abbilden.

Die Effizienz von Luft/Wasser-Wärmepumpen ist in den letzten 20 Jahren deutlich gestiegen (ca. 2,6 auf bis 3,7, Mittelwert etwa 3,2). Erdreich-Wärmepumpen sind im Schnitt effizienter (ca. 4,2), was an den höheren Quellentemperaturen liegt.

Auffällig ist die große Bandbreite der Ergebnisse: Sie zeigt sowohl Optimierungspotenzial als auch hohe Leistungsfähigkeit gut geplanter Anlagen. Entscheidend sind Planung, Installation und insbesondere die richtige Einstellung, vor allem der Heizkurve. Bereits 1 °C Absenkung kann die Effizienz messbar verbessern.

Wärmepumpen funktionieren nicht nur mit Fußbodenheizungen, sondern auch mit Heizkörpern effizient, sofern die Vorlauftemperaturen begrenzt bleiben. Auch das Gebäudealter ist zweitrangig – wichtiger sind Sanierungsstand, hydraulische Optimierung und ausreichende Wärmeübergabeflächen.

Selbst bei Kälte arbeiten Anlagen effizient (typisch JAZ ~2–2,3). Insgesamt widerlegen die Studien gängige Vorbehalte: Effizienz hängt primär von Systemauslegung und Betrieb ab, nicht von Gebäudetyp oder Heizsystem.

Die Grafik zeigt eine Übersicht der Effizienz-Ergebnisse von Luft/Wasser-Wärmepumpen aus sechs Studien, die in den letzten 20 Jahren durchgeführt wurden und vergleichbare Werte lieferten.

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Quelle Grafik und Infos: https://heatpumpswatch.org/de