Ich erzeuge Sonnenstrom, da dies nachhaltig ist und ich auch bei Netzausfall Strom habe.

Dirk Nusshag, Teamleiter Produktentwicklung Turbolader(Automotive)

Angefangen hat meine Planung des Photovoltaiksystems dank Homeoffice und Kurzarbeit im letztenJahr im Frühsommer. Seit 2009 leben wir (3 Personen) „Am Rebgarten“ in einem Passivhaus mit Wärmeerzeugung über Wärmepumpensystem. Da sich seit dem Einzug 2009 bis heute der Strompreis nahezu verdoppelt hat, habeich nach möglichen Einsparungen und Optimierungen gesucht. Obwohl unser begrüntes, Flachdach aufgrund der Ausrichtung nicht optimal für ein Solarsystem ausgelegt ist habe ich nach einigen Recherchen und Anfragen bei Solarfirmen in der Region mehrere Angebote und Auslegungen des Systems mit Batteriespeicher erhalten.

Startschuss ist dann Ende Juli mit der Beauftragung einer Firma aus der Region gewesen, welche mir das beste Preis/Leistungsverhältnis für meine Anforderungen ermittelt hat. Darin berücksichtigt wurden zukünftige „Stromverbraucher“ wie Hybridfahrzeug, Klimatisierung und Erweiterbarkeit und Notstromversorgung durch Batteriespeicher. Bei der Planung der Anlage hatte ich auch unsere Nachbarn informiert, diese waren von der Idee und den Möglichkeiten sofort begeistert und haben gleich mitgemacht, somit zwei Häuser auf einen Streich.

Seit Ende November produzieren wir nun unseren eigenen Strom von unserem Dach und sind von den Vorteilen und der Nachhaltigkeit Echt begeistert. Leider war der Dezember und Januar etwas „Solar-schwach“, aber seit Februar geht es echt ab und waren trotz Heizung Tageweise Autark/kein Strom vom Netz, ein super Gefühl. Seit Ende Februar wird nun noch mein Hybridfahrzeug mit dem Solarstrom geladen, somit noch nachhaltiger. Seit der Inbetriebnahme haben wir in unserem Haus fast 700kg CO2 eingespart.

Kurz zusammengefasst: Alles richtig gemacht mit der PV-Anlage, in der Zukunft mehr Unabhängigkeit und für die nächste Generation mit gutem Beispiel vorangegangen. In der Zwischenzeit habe ich schon einige Bekannte und Nachbarn mit dem „Solar-Fieber“ angesteckt mal sehen wie viele Dächer in den nächsten Monate in der Region/ Dossenheim dazukommen. „Let the sunshine“